Hintergrund

 

 

 

Aus einem Geschenk, das mehr als Witz gedacht war, wurde plötzlich eine Ernste Idee. Es war 4cm dick, aus Holz und hatte vorne einen Spitz und das Ganze auf Rollen geschraubt. Man könnte es gut als rollenden Baumstamm bezeichnen.

 

Zu meinem grossen Erstaunen wurde es zum Fortbewegungsmittel NR.1 für jemanden, der in Anzug und Krawatte einen seriösen Job ausübt.

 

Es dauerte nur ein Flip bis auch ich mich so fortbewegte, jedoch konnte man es bereits Brett nennen. Es Fand auch schnell Begeisterung bei Freunden und Bekannten und so wurde ich schnell zu einer kleinen Produktionsstätte.

 

 

 

Seit dem Beginn sind jetzt gut zwei Jahre vergangen. In der Zeit entwickelte sich dieses kleine Gerummel langsam und hält sich ganz bescheiden. Ich erhielt von verschiedenen Seiten Untersützung und alle warten drauf den nächsten Schritt zu wagen.

 

 

 

Die Herstellung der Bretter wurde für mich eine kleine Leidenschaft. Bislang wurde jedes Brett von Hand hergestellt, mit einfachsten Hilfsmitteln und viel gesundem Schweiss. Daran muss sich auch in Zukunft nicht viel ändern, es soll im kleinen Rahmen weiterleben dürfen und dann wachsen wenn es kann.

 

Es ist nicht die Menge an Material, die ich vertreiben will. Mir wurde schnell klar,  dass ich mich so zu einem kleinen kämpfenden Fisch machen würde, wenn ich versuchte den Markt zu stürmen. Das sollte nicht die Idee sein. Es soll dorthin gelangen wo Bedarf vorhanden ist.

 

 

 

Mein Wunsch ist es diese schöne Freude, wenn ich ein Brett schnitze zu teilen. Wie schön es sein kann mit eigenen Händen etwas zu schaffen, worauf man stolz sein kann. Menschen den Mut geben Dinge selbst in die Hand zu nehmen um so das eigene Denken anzuregen. Etwas selbst zu Schaffen kann so einfach sein, fehlt jedoch oft je nach Ort und Situation an Überwindung, Material, Mut oder der Möglichkeit und so bleibt einem diese Freude viel zu oft erspart.

 

 

 

Ein Rohbrett zu schnitzen ist nicht sehr kompliziert und mit ein bisschen Hilfe für jeden machbar. Ich hatte schon viel Besuch in der Werkstatt, der sich wagte selbst ein Rohbrett zu machen. Es war das grösste Vergnügen diesen Eifer beim schnitzen, die Freude und das Produkt zu sehen, das dabei rauskam. Das ist die Geburt eines echten Rohbrettlers.